Alkoholprävention- „Rauschbrille“

Die „Rauschbrille“, auch Drunk Buster genannt, wurde speziell für die Arbeit in der Suchtprävention entwickelt und simuliert einen Rauschzustand mit 1,3 Promille. Gegenstände erscheinen weiter entfernt und die Umgebung wird doppelt gesehen, was das Sehvermögen stark beeinträchtigt. Dadurch steigt die Reaktionszeit an. Und es entstehen Gleichgewichtsstörungen. Verwirrtheit sowie Orientierungslosigkeit stellen sich ein.

Mit diesen Einschränkungen wird nun einen Parcour mit unterschiedlichen Aufgabenstellungen durchlaufen. Die erste Übung besteht darin, auf einem zuvor markierten Strich gerade entlang zu laufen. In der zweiten Übung geht es darum einen vorgegebenen Nachnamen aus dem Telefonbuch heraus zu suchen. In der dritten Übung muss der Proband versuchen, einen Tennisball zu fangen, welcher ihm aus etwa 2 Metern Entfernung zugeworfen wird. In der vierten Übung werden in etwa 1 m Abstand Warnkegel aufgestellt, welche der Proband auf einem Bobbycar umfahren soll ohne die Kegel umzuwerfen.

Zielgruppe:

Die Rauschbrille dient dazu vor allem Jugendliche für das Thema Alkohol und Suchtprävention zu sensibilisieren. Im Parcours machen die Jugendlichen neue Erfahrungen und sind danach eher bereit sich über eigene Rauscherfahrungen auszutauschen und sich mit ihnen kritisch auseinander zu setzen. Zudem ist diese Simulation ein sicherer Weg den Jugendlichen Gefahren, wie zum Beispiel bei Trunkenheitsfahrten, aufzuzeigen ohne das sie durch Trunkenheit in ihrem Erinnerungsvermögen eingeschränkt sind.

Betriebliches Gesundheitsmanagement und Gesundheitsförderung